Lebensbegleitendes Harfenspiel (bedside-music)

Ziel meiner Tätigkeit (in Pflegeheimen,  Hospizen,  Krankenhäusern) ist die Herstellung einer Kommunikationsmöglichkeit mit Menschen, die sich verbal nicht mehr ausreichend verständigen können, um größtmögliches Wohlbefinden mittels live gespielter Harfenmusik (bedside-music) herzustellen. Dazu wird die Spielweise in Melodie, Rhythmus und Dauer den jeweiligen Bedürfnissen des Bewohners/Patienten angepasst um Beruhigung und Entspannung  für Menschen, die  Schmerz und Angst erleben, an Alzheimer oder Demenz erkrankt sind oder sich in ihrem letzten Lebensabschnitt befinden, zu ermöglichen. 

Mein breites Ausbildungsspektrum, sowie Flexibilität und Geduld ermöglichen mir das Eingehen auf die möglicherweise schnell wechselnden speziellen Bedürfnisse der Betroffenen. Meine spirituelle Ausbildung erlaubt mir selbstständiges Verarbeiten bewegender oder belastender Erlebnisse im Rahmen meiner Tätigkeit und Hilfestellung für Betroffene und deren Angehörige.

 

Die Harfe, als eines der ältesten Instrumente der Menschheit, wurde bereits in der Bibel als das „himmlische Instrument“ bezeichnet.  Mit ihrem obertonreichen vollen Klang ist die Harfe eines der Instrumente, das sich mit ihrem harmonisierenden Klang besonders beruhigend auf den gesamten Menschen auswirkt.

Die live gespielte Harfenmusik mit ihrem obertonreichen vollen Klang, direkt am Bett des Menschen, wirkt sowohl besonders beruhigend als auch harmonisierend auf die Körperfunktionen von physisch oder psychisch kranken Menschen aller Altersklassen und Menschen in besonderen Situationen (gebärende Mütter, Frühgeborene, Aufwachen nach Narkosen, Koma-, Alzheimer- und Demenzpatienten usw.). Sie dient auch zur spirituellen Sterbebegleitung und orientiert sich in ihrem Wesen am aktuellen Lebens-Wegpunkt des Zuhörers.


Die Harfenmusik kann somit stabilisierend auf das Herzkreislaufsystem und die Atemfrequenz wirken, chronische Schmerzen lindern, sowie bei Demenz und psychischen Erkrankungen z.B. bei Depressionen, Burnout, Panikattacken und Angststörungen eingesetzt werden.

 

Im letzten Lebensabschnitt hilft die Harfenmusik sich von den gewohnten Lebensrhythmen zu lösen und den Geist zu beruhigen.

 

 

Die Kenntnis modernster psychologischer Grundlagen, musikalische Spielfertigkeiten und Improvisationskönnen gehören zum Repertoire der klinischen Musikerin, um sich augenblicklich den wechselnden Bedürfnissen des Zuhörers anpassen zu können.

 

In Europa ist die „bedside-music“ noch Pionierarbeit, in den USA und Australien dagegen gehört sie bereits zu den Fixbestandteilen in Pflegeeinrichtungen, Spitälern und Hospizen.